Hallo,
anbei senden wir euch ein paar Links zur Thematik der Prekarisierung. Da wir eine eventuelle Beteiligung / eigenstaendige Aktion zum "Tag der Prekarisierung" in Betracht ziehen, macht es Sinn sich vorher im Rahmen unserer woechentlichen Treffen mit dem Begriff genauer auseinanderzusetzen und sich ein wenig einzulesen.
Fuer Feedback eurerseits, sowie Textvorschlaege sind wir natuerlich immer offen ;-D
Unser naechstes Treffen findet dann am Donnerstag, den 24. Januar um 20:30 Uhr im GEWI-Raum (Unicampus, Hof 2) statt.
Zum Semesterabschluß werden wir uns im Rahmen des IE.Erstsemestrigentutoriums (Internationale Entwicklung) die Dokumentation "Das war der Gipfel!" von Martin Keßler zu den letztjährigen G8-Protesten in und um Heiligendamm ansehen.
In diesem Sinne,
Eure PostG8/KritischesStudieren
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Pierre Bourdieu (1998): Prekarität ist überall
http://www.prekarisierung.de/tolleseite/TEXTE/prekabourdieu.htm
Labournet.de
http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/prekaer/allgemein.html
Zeitschrift Fantomas
http://www.akweb.de/fantomas/fant_s/fant006/index.htm
Zeitschrift arranca!
http://arranca.nadir.org/arranca/issue.do?id=23
Zeitschrift wildcat!
http://www.wildcat-www.de/wildcat/68/w68inhal.htm
Übergabe Trotzbox
Der heutige Aktionstag war ein toller Erfolg, wir haben viele Studis erreicht, Präsenz gezeigt und klar gemacht, dass wir die neoliberalen Einschnitte in Form von Studiengebühren, Zugangsbeschränkungen, der Bologna-Reform und weiterer Barrieren - die uns nach und neben der Universität in der Arbeitswelt - erwarten, nicht gutheißen.
Im Rahmen der Aktion haben wir per Video die "Versprechen" des Herrn Gusenbauer nochmals in Erinnerung gerufen, haben Info-Materialen gesammelt und verteilt, uns mit anderen Studis über die Situation an der Uni Wien asgetauscht und die Möglichkeit der Formulierung eigener Wünsche an den Bundeskanzler (anlässlich einem Jahr SPÖVP-Regierung) geboten.
Diese "Wünsche" sind in einer Box gelandet und wir wollen morgen um 9 Uhr morgens versuchen anlässlich der Regierungsklausur diese Box zu übergeben.
Wer morgen Lust und Laune hat uns dabei zu unterstützen, findet sich einfach um 8:30 Uhr am Heldenplatz bei der Prinz-Eugen-Statue ein - wir gehen dann gemeinsam mit Box und Transparenten zum Bundeskanzleramt am Ballhausplatz.
Aktionstag "Ein Jahr Regierung - noch mehr Prekarisierung!
Aktionstag mit Wunschstand und Infomeile:
Universitäts-Hauptgebäude (Aula)
Donnerstag, 10. Jänner, 11-14 Uhr
Ein Jahr Regierung – noch mehr Prekarisierung!
UnterstützerInnen:
Post G8/Kritisches Studieren
GeWi
StvFv Psychologie
Servus-Arbeitslose für Arbeitslose
Attac
SHG_fMisl
Werkstatt Frieden und Solidarität
Plattform für kämpferische und demokratische Gewerkschaften
Universitäts-Hauptgebäude (Aula)
Donnerstag, 10. Jänner, 11-14 Uhr
Ein Jahr Regierung – noch mehr Prekarisierung!
„Unter mir wird es keine Studiengebühren geben.“ Mit diesen Worten trat Alfred Gusenbauer in den Wahlkampf, eine Abschaffung kann man die Möglichkeit, die 363 Euro zu einem Stundenlohn von 6 Euro abzuarbeiten, aber wohl kaum nennen. Die sozial selektiven Studiengebühren sind also nach wie vor Realität, gleichzeitig überfüllte Hörsäle und unzureichende Lehrmittelfinanzierung. Die Studiengebühren sind jedoch nur ein Teil im Puzzle der Universitätsreform, welche mit dem UG 2002 erschreckende Konturen bekommen hat. Die Umstellung der Diplomstudien auf Bachelor- und Masterstudium stellt einen Meilenstein in der Degradierung eines Großteils der UniabgängerInnen zu Humanressourcen für die Wirtschaft dar. Das Bachelorstudium soll statt 8 Semester im Magisterstudium nur noch 6 sehr unflexibel gestaltbare Semester beinhalten, das Masterstudium als beschränkt zugängliches Elitenstudium Nachschub für die Führung des Landes liefern. Die schon jetzt existenten Zugangsbeschränkungen (Eingangstests) z.B. für die Medizin, Psychologie, Publizistik, ... werden laut Wissenschaftsminister Hahn noch weiter ausgebaut werden, und zwar in Form von Test am Übergang von Bachelor zu Master.
Die lange Geschichte der Beschneidung des freien Hochschulzugangs (Streichung der Freifahrten, stagnierende Studienbeihilfe,...) hat dazu geführt, dass heute ein Großteil der StudentInnen unter unsicheren Verhältnissen studiert, 80% müssen nebenher arbeiten, um sich ihr Studium zu finanzieren. Die unter diesem Existenzdruck eingegangenen Arbeitsverhältnisse sind durchgängig prekärer Natur, oft auf Stundenlohnbasis und jederzeit kündbar. Damit erfüllen wir Studierenden genau die Ansprüche der Unternehmen die so ihre Lohnkosten gering halten können. Die Prekarisierung der Lebensumstände betrifft natürlich nicht nur Studierende, die SPÖVP - Regierung hat für jeden etwas übrig: so ist es schon bezeichnend, wenn eine rot- geführte Koalition im Arbeitszeitgesetzt eine Ausdehnung der Normalarbeitszeit von 10 auf 12 Stunden täglich absegnet, und in der Arbeitslosenversicherungsgesetznovelle die Zumutbarkeitsbestimmungen für Arbeitslose massiv verschärft, sowie arbeitslose AlleinerzieherInnen dazu verpflichtet, ihre Kinder in Betreuung abzugeben.
Wir rufen alle Studierenden auf, den neoliberalen Umbau unseres Alltags nicht länger schweigend hinzunehmen, und in ihrem Umfeld, organisiert und unorganisiert, über Alternativen zu diskutieren um in praktischer Solidaridät mit allen betroffenen Bevölkerungsgruppen aktiven Widerstand gegen eine Politik im Interesse des Profits aufzubauen.
Die lange Geschichte der Beschneidung des freien Hochschulzugangs (Streichung der Freifahrten, stagnierende Studienbeihilfe,...) hat dazu geführt, dass heute ein Großteil der StudentInnen unter unsicheren Verhältnissen studiert, 80% müssen nebenher arbeiten, um sich ihr Studium zu finanzieren. Die unter diesem Existenzdruck eingegangenen Arbeitsverhältnisse sind durchgängig prekärer Natur, oft auf Stundenlohnbasis und jederzeit kündbar. Damit erfüllen wir Studierenden genau die Ansprüche der Unternehmen die so ihre Lohnkosten gering halten können. Die Prekarisierung der Lebensumstände betrifft natürlich nicht nur Studierende, die SPÖVP - Regierung hat für jeden etwas übrig: so ist es schon bezeichnend, wenn eine rot- geführte Koalition im Arbeitszeitgesetzt eine Ausdehnung der Normalarbeitszeit von 10 auf 12 Stunden täglich absegnet, und in der Arbeitslosenversicherungsgesetznovelle die Zumutbarkeitsbestimmungen für Arbeitslose massiv verschärft, sowie arbeitslose AlleinerzieherInnen dazu verpflichtet, ihre Kinder in Betreuung abzugeben.
Wir rufen alle Studierenden auf, den neoliberalen Umbau unseres Alltags nicht länger schweigend hinzunehmen, und in ihrem Umfeld, organisiert und unorganisiert, über Alternativen zu diskutieren um in praktischer Solidaridät mit allen betroffenen Bevölkerungsgruppen aktiven Widerstand gegen eine Politik im Interesse des Profits aufzubauen.
UnterstützerInnen:
Post G8/Kritisches Studieren
GeWi
StvFv Psychologie
Servus-Arbeitslose für Arbeitslose
Attac
SHG_fMisl
Werkstatt Frieden und Solidarität
Plattform für kämpferische und demokratische Gewerkschaften
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